Mit der richtigen Technik und Respekt vor der Anatomie lässt sich oft auch mit einem kleineren Implantat ein harmonisches Augmentationsergebnis erzielen.
Eine der häufigsten Vorstellungen zur Brustvergrößerung ist, dass ein ausgeprägteres Ergebnis automatisch ein größeres Implantat erfordert.
Die moderne plastische Chirurgie zeigt jedoch, dass dies möglicherweise nicht der Fall ist.
Mit der PRESERVÉ™-Methode können wir oft auch mit einem kleineren Implantatvolumen ein vollständiges und harmonisches Ergebnis erzielen, als es mit einer traditionelleren Operationstechnik erforderlich wäre.
Nicht, weil wir das Implantat kleiner machen wollen.
Sondern weil wir anders arbeiten.
01 Die Größe des Implantats ist nicht der einzige Faktor für das Ergebnis
Das endgültige Aussehen der Brüste wird nicht nur durch die Milliliterzahl bestimmt.
Ebenso wichtig sind:
- die Qualität des eigenen Gewebes,
- Hautelastizität,
- Brustanatomie,
- Implantatprofil,
- Operationstechnik.
Der letzte Punkt wird oft unterschätzt. Die Platzierung des Implantats kann einen erheblichen Einfluss auf die resultierende Brustform haben.
02 Wenn der Körper mitarbeitet
Die PRESERVÉ™-Philosophie basiert auf einem einfachen Prinzip.
Wenn wir so viel wie möglich von den natürlichen Stützstrukturen der Brust erhalten und unnötige Störungen des Gewebes minimieren, kann das Implantat besser mit der Anatomie der Frau harmonieren.
Anstatt die natürliche Form der Brust nachzubilden, versuchen wir, ihre bestehende Architektur zu unterstützen.
Deshalb ist es oft nicht notwendig, zusätzliche Milliliter hinzuzufügen, um den gewünschten Effekt zu erzielen.
Nicht größer. Aber passender.
03 Weniger bedeutet nicht unbedingt ein kleineres Ergebnis
Zwei Frauen können nach einer Operation sehr ähnlich aussehen.
Allerdings kann der eine ein Implantat mit einem Volumen von 275 ml und der andere mit 340 ml haben.
Der Unterschied liegt nicht nur im Implantat.
Der Unterschied liegt in der Anatomie, der Qualität des Gewebes und der Art und Weise, wie das Implantat mit der natürlichen Unterstützung der Brust zusammenarbeitet. Deshalb treffen wir im Beratungsgespräch keine Entscheidungen auf Basis der Mengentabelle.
Wir entscheiden entsprechend dem Körper einer bestimmten Frau.
04 Warum kann ein kleineres Implantat von Vorteil sein?
Wenn es anatomisch möglich ist, bringt ein kleineres Implantat mehrere potenzielle Vorteile.
Es kann bedeuten:
- geringere Belastung des eigenen Gewebes,
- weniger Langzeitbelastung der Haut,
- geringere mechanische Belastung der Stützstrukturen der Brust,
- natürlichere Gewichtsverteilung,
- bessere Erhaltung der Körperproportionen.
Allerdings bestimmen wir die Wahl des Implantats nie dadurch, dass es so klein wie möglich ist.
Wir ermitteln es so, dass es möglichst passend ist.
05 Harmonie ist wichtiger als Lautstärke
Bei der Planung einer Augmentation stellen wir nicht Folgendes:
„Wie groß soll das Implantat sein?“
Wir fragen:
„Welches Ergebnis wird mit Ihrer Anatomie übereinstimmen?“
Manchmal ist ein kleineres Implantat die Lösung.
Manchmal größer. Entscheidend ist, dass das Ergebnis die Proportionen des Körpers respektiert und auch nach Jahren harmonisch bleibt.
06 PRESERVÉ™-Philosophie
Eines der Grundprinzipien der PRESERVÉ™-Methode besteht darin, den größtmöglichen ästhetischen Effekt bei möglichst geringer Belastung des Körpers zu erzielen.
Das bedeutet nicht nur eine schonendere Operationstechnik, sondern auch eine durchdachte Wahl des Implantats.
Wir wählen ein Implantat nicht nach Trends oder nach der Milliliterzahl aus.
Wir wählen es entsprechend der Anatomie der Frau aus.
Daher kann es vorkommen, dass wir mit der PRESERVÉ™-Methode auch mit einem kleineren Implantat ein harmonisches Ergebnis erzielen, als es bei einer klassischen Augmentation erforderlich wäre.
07 Das ist kein Kompromiss
Ein kleineres Implantat bei richtiger Indikation bedeutet nicht eine geringere Wirkung.
Im Gegenteil.
Wenn es die natürlichen Proportionen des Körpers respektiert und mit dem eigenen Gewebe zusammenarbeitet, kann das Ergebnis langfristig voller, harmonischer und stabiler erscheinen.
Das Ziel besteht nicht darin, eine möglichst große Brust zu schaffen. Ziel ist es, eine Brust zu schaffen, die im Einklang mit dem Körper der Frau steht.
08 Fazit
Moderne Augmentation ist kein Wettbewerb mehr in der Milliliterzahl.
Es geht um die Suche nach einem Gleichgewicht zwischen Ästhetik, Anatomie und langfristiger Stabilität des Ergebnisses.
Deshalb kommt es bei der PRESERVÉ™-Methode nicht darauf an, wie groß das Implantat sein soll.
Die Frage ist, welches Implantat unter größtmöglicher Schonung des eigenen Gewebes das gewünschte Ergebnis erzielen kann.
Und in vielen Fällen ist die Antwort einfach.
Nicht größer.
Aber passender.