Das langfristige Ergebnis einer Brustvergrößerung wird nicht nur vom Implantat bestimmt, sondern auch davon, wie viel natürliche Brustunterstützung während der Operation erhalten bleiben kann.
01 Warum ist der Erhalt der natürlichen Stützbänder der Brust für ein langfristiges Ergebnis wichtig?
Bei der Planung einer Brustvergrößerung wird am häufigsten über das Implantat gesprochen.
Wie groß wird es sein.
Wie wird das Profil aussehen?
Welche Form soll ich wählen?
Allerdings gibt es eine anatomische Struktur, von der Patienten fast nie etwas hören, obwohl sie nicht nur nach der Operation, sondern auch in vielen Jahren eine wichtige Rolle dabei spielt, wie die Brust aussehen wird.
Es handelt sich um die natürlichen Stützbänder der Brust, die im Fachjargon auch Cooper-Bänder genannt werden.
02 Die Brust wird nicht nur von der Haut gehalten
Viele Frauen denken, dass die Form der Brust hauptsächlich durch die Haut entsteht.
In Wirklichkeit handelt es sich um ein viel komplexeres System.
Die Brust wird von einem Netzwerk feiner Faserbänder gestützt, die die Haut mit tieferen anatomischen Strukturen verbinden. Diese Bänder tragen dazu bei, die natürliche Form der Brust aufrechtzuerhalten, ihr Gewicht zu verteilen und zu ihrer Stabilität bei Bewegungen beizutragen. Zusammen mit Haut, Drüse und Unterhautgewebe bilden sie die natürliche Stütze der Brust.
Deshalb kommt es bei der Philosophie von PRESERVÉ™ nicht darauf an, wie viel Gewebe wir bei der Operation freisetzen können. Es hängt davon ab, wie viel gesundes Gewebe wir erhalten können.
03 Was passiert bei der klassischen Zubereitung?
Bei herkömmlichen chirurgischen Techniken ist es oft notwendig, einen größeren Gewebebereich abzutrennen, um Platz für das Implantat zu schaffen.
Dazu kann auch die Störung einiger natürlicher Stützstrukturen gehören.
Ein solcher Eingriff ist seit vielen Jahren ein Standardbestandteil der Augmentation und führt bei vielen Patienten zu hervorragenden Ergebnissen.
Allerdings rückt in der modernen plastischen Chirurgie zunehmend die Frage in den Fokus:
Ist es wirklich notwendig, mehr Gewebe zu zerstören, wenn wir das gleiche Ergebnis schonender erzielen können?
04 PRESERVÉ™-Philosophie
Aus dieser Idee entstand die PRESERVÉ™-Methode.
Ihr Ziel ist es nicht nur, ein Implantat einzusetzen.
Ziel ist es, Platz für das Implantat zu schaffen und dabei die natürliche Anatomie der Brust so weit wie möglich zu respektieren. Durch die minimalinvasive Dissektion ist es möglich, einen erheblichen Teil der Stützbänder und anderer anatomischer Strukturen zu erhalten, sofern dies aus anatomischer und technischer Sicht möglich ist.
Es ist nicht so, dass während der Operation nichts unterbrochen wird.
Der Punkt ist, dass wir versuchen, alles zu bewahren, was nicht gestört werden muss.
05 Warum ist das wichtig?
Jedes Gewebe im Körper hat eine Funktion.
Dies gilt auch für die Stützbänder der Brust.
Wenn sie in größerem Umfang erhalten bleiben, tragen sie dazu bei, die natürliche Architektur der Brust zu erhalten.
Dies kann dazu beitragen:
- bessere Stabilität des Implantats,
- eine gleichmäßigere Kräfteverteilung im Gewebe,
- geringfügige Störung der natürlichen Biomechanik der Brust,
- ein friedlicherer Heilungsprozess.
Der resultierende Effekt hängt jedoch immer von der Qualität des Gewebes, den anatomischen Gegebenheiten und dem individuellen Heilungsverlauf ab.
06 Weniger Eingriffe bedeuten nicht weniger Operationen
Ein sanfterer Ansatz bedeutet nicht, dass die Operation einfacher ist. Im Gegenteil.
Es erfordert eine sorgfältige Planung, genaue Kenntnisse der Anatomie und ein Arbeiten in anatomischen Schichten mit höchster Präzision.
Das Ziel besteht nicht darin, weniger zu operieren.
Ziel ist es, präziser zu operieren.
07 Wir denken auch an die Zukunft
Das Ergebnis der Augmentation werten wir erst einige Wochen nach der Operation aus.
Entscheidend ist, wie sich die Brust nach fünf, zehn oder fünfzehn Jahren verhält.
Sein Aussehen wird durch natürliche Alterung, Schwerkraft, Gewichtsveränderungen und die Qualität des eigenen Gewebes beeinflusst.
Deshalb wird heute immer mehr über den Erhalt anatomischer Strukturen gesprochen, die den natürlichen Halt der Brust auch in Zukunft unterstützen können.
08 PRESERVÉ™ ist nicht nur eine neue Art, ein Implantat einzusetzen
PRESERVÉ™ stellt einen Perspektivwechsel zur Brustvergrößerung dar.
Es geht nicht darum, eine neue Brust zu schaffen.
Er versucht, das Original so weit wie möglich zu bewahren.
Das Implantat wird Teil der bestehenden Anatomie und ersetzt diese nicht. Das ist die Essenz der konservierenden Chirurgie.
09 Fazit
Die besten Ergebnisse einer modernen Augmentation werden nicht nur mit dem richtigen Implantat erzielt.
Sie entstehen aus Respekt vor der Anatomie.
Jede erhaltene Struktur, die eine natürliche Funktion für die Brust hat, stellt einen Wert dar.
Deshalb kommt es bei der Philosophie von PRESERVÉ™ nicht darauf an, wie viel Gewebe wir bei der Operation freisetzen können.
Es hängt davon ab, wie viel gesundes Gewebe wir erhalten können.